topcat – Die Wühlmausfalle

topcat ist eine qualitativ hochwertige und langlebige Falle aus Chromstahl. Sie eignet sich zur Bekämpfung von Schermäusen (Wühlmäusen) und Feldmäusen. Mit ihrem sensiblen, mechanischen Auslösemechanismus fängt sie Mäuse zuverlässig aus beiden Gangrichtungen.

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Beschreibung

topcat – Die Wühlmausfalle
  • Schnell und einfach in der Handhabung
  • Umweltfreundlich und sicher in der Anwendung
  • Oberirdische Fangkontrolle (optisch/akustisch)
  • Qualitativ hochwertiges Produkt aus Chromstahl (rostfrei)
  • Ab einem Druckpunkt von 8 g schnappt die Falle sofort zu.
  • Wird in den Mäusegang gestellt. Sie fängt Mäuse aus beiden Gangrichtungen.
  • Eignet sich hervorragend zum Fangen von Schermäusen (Arvicola terrestris), Feldmäusen (Microtus aravalis)
  • Fängt sowohl Adulttiere wie Jungtiere.

Vorteile

  • Ungefährlich für Umwelt und Anwender (ohne Köder)
  • Hochwertiges Produkt aus Chromstahl (rostfrei)
  • Schnell und einfach in der Handhabung
  • Fangeffekt aus beiden Gangrichtungen
  • Sehr sensibler Auslösemechanismus (Druckpunkt 8 g)
  • Bequeme Arbeitsstellung, hygienische Arbeitsweise
  • Ausgelöste Fallen sind aus Distanz erkennbar
  • Falle einfach zu reinigen, problemlos im Unterhalt
  • Rascher Tod der Mäuse (Genickbruch)
  • Geeignet für Schermäuse (Arvicola terrestris), Feldmäuse (Microtus arvalis) etc.

Gespannte und ausgelöste Falle: Optischer Unterschied

Bei der gespannten Falle befindet sich die Wippe in horizontaler Ausrichtung über dem Deckel. Die Wippe wird von der Spitze der Auslösestange festgehalten. Der Spannhebel ist durch den Deckelschlitz hindurch hochgezogen.

Bei der ausgelösten Falle befindet sich die Wippe parallel zum Aussenzylinder der topcat-Falle in der vertikalen Ausrichtung. Der Spannhebel befindet sich rund 4 cm unter dem Deckel.

Gespannte Falle

Ausgelöste Falle

Benennung der Einzelteile

  1. Auslösestange
  2. Deckel
  3. Wippe
  4. Spannhebel
  5. Aussenrohr
  6. Auslöser

Technische Daten

Federbetriebener Mechanismus
Gewicht

ca. 600 g

Höhe

270 mm

Durchmesser

55 mm

Material

Chromstahl (rostfrei)

Zubehör

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topcat Lochschneider

Zum Ausstechen eines Loches, exakt in der Dimension der topcat-Falle.
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topcat Suchstab

Zur einfachen und schnellen Lokalisierung des Mäuseganges.
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topcat Markierstab

Kunststoffmarkierstab (60 cm) in Leuchtfarbe zur besseren Sichtbarmachung der gestellten topcat-Fallen.
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topcat Ersatzauslöser

topcat Ersatz-Auslöse-Set

12 Stück Auslöser + 10 Stück Seegeringe.
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topcat Tragbügel

Mit dem Tragbügel werden bis 20 topcat-Fallen auf einmal mitgetragen.

Anleitung

Grafik Anwendung
  1. Um einen Mäusegang zu finden, stecken Sie den Suchstab in der Nähe frischer Mäusehaufen in Abständen von rund 5 cm jeweils 10 – 15 cm tief in den Boden, bis Sie deutlich einen Hohlraum wahrnehmen. Vergrössern Sie das Loch mit dem Suchstab, damit Sie mit einem Finger die genaue Gangrichtung feststellen können. Vermeiden Sie, wenn möglich, die Gänge mit Ihren Schritten zu zerdrücken.
  2. Schneiden Sie ein scharfkantiges Loch, indem Sie den Lochschneider von oben durch den Gang und rund 3 – 4 cm unter den Gangboden hinunter drehen. Tun Sie dies mit sanftem Druck, damit der Gang nicht zerstört wird. Ziehen Sie den Lochschneider mit dem Erdpfropfen vorsichtigaus dem Loch heraus. Sammeln Sie anschliessend mit der Spitze des Suchstabes die auf den Gangboden hinuntergefallene Erde zur Mitte des Loches zusammen und drücken Sie dann mit dem Knauf des Suchstabes den Gang sauber und glatt.
  3. Stellen Sie die geschlossene Falle so ins Loch, dass ihr Durchgang optimal mit Gangrichtung und –höhe übereinstimmt. Drücken Sie an der Oberfläche mit der Hand die Erde so an die Falle, dass sie dicht umschlossen ist, damit weder Licht noch Luft in den Mäusegang dringen kann. Achten Sie darauf, dass für den Spannhebel genügend Bewegungsraum bleibt. Spannen Sie dann die Falle, und markieren Sie den Standort deutlich.
  4. Ist der Fallenmechanismus ausgelöst, bewegen Sie die Falle sanft seitlich hin und her, um das Loch zu vergrössern. Dann ziehen Sie die Falle vorsichtig heraus, entsorgen das tote Tier und platzieren die leere Falle wieder im gleichen Loch. Diesen Vorgang wiederholen Sie solange, bis keine Maus mehr gefangen und die Falle nicht mehr verwühlt wird. Dann entfernen Sie die Falle und stecken einen Markierstab in das offene Loch. Ist das Loch nach rund 2 Stunden nicht verwühlt, halten sich keine Schermäuse mehr im Gang auf.

Sicherheitshinweise

  • Die Falle darf Kindern unter 12 Jahren nicht überlassen werden.
  • Hände weg bei zuschnappender Falle (Verletzungsgefahr).
  • Die Falle nicht leer zuschnappen lassen.
  • Beim Mausen empfiehlt es sich, Handschuhe zu verwenden (Krankheitsübertragung).

Tipps

  • Pro Mäusebau genügen eine bis zwei Fallen. Es empfiehlt sich, sehr häufig zu kontrollieren, ob der Fallenmechanismus ausgelöst ist.
  • Fangen Sie an einem Ende des Feldes an und versetzen sie systematisch die Fallen sobald eine Kolonie leer gemaust ist.
  • Widmen Sie sich an spezifischen Tagen, mit intensiver Kontrolle, der Mäusebekämpfung.
  • Ein Wühlmauspärchen kann vom Frühling bis in den Spätherbst eine Population von 500 Tieren aufbauen. Mausen ist deshalb im Frühjahr nach der Schneeschmelze am effizientesten.
  • Handschuhe anziehen beim Mausen, da Viren übertragen werden können.
  • Für Schermäuse und Maulwürfe braucht die Falle nicht beködert zu werden. Feldmäuse werden mit beköderten Fallen wesentlich schneller gefangen: stecken Sie ein Stückchen Karotte oder Apfel an den oberen Auslöser.
  • Wo es das Gesetz erlaubt, kann der Maulwurf mit der topcat-Falle gefangen werden. Informieren Sie sich zuvor bei den zuständigen Behörden! Der Maulwurf ist schwierig zu fangen, weil das einzelne Tier allein in seinem Bau lebt und sein Gangnetz viel weitläufiger ist (100 – 250 Meter) als jenes der Schermaus. Somit kommt er weniger oft an der Falle vorbei. In den sogenannten Jagdgängen, wo er ständig nach Nahrung gräbt, verschiebt er fortlaufend Erde. Diese drückt er mit viel Kraft vor sich hin bis zum nächsten Bauaustritt. Fallen, die in solchen Gängen gestellt werden, sind daher häufig verwühlt. In den sogenannten Zirkulationsgängen bewegt sich der Maulwurf schneller; in diesen Gängen wird er daher leichter gefangen. Maulwürfe lassen sich nur mit viel Geduld fangen.
  • Wird eine Falle verwühlt, lohnt es sich, sie ein weiteres Mal an die gleiche Stelle zu setzen. Reinigen Sie jedoch zuerst den Gang gründlich und achten Sie darauf, dass weder Licht noch Luft in den Gang dringt.
  • Mäuse und Maulwürfe sind sehr geruchsempfindlich. Der Geruch des Menschen hingegen schreckt sie nicht ab. Starke Gerüche wie Lösungsmittel, Mist, Parfum und Zigarettenrauch mögen sie hingegen nicht. Fallen, an denen solche Gerüche haften, werden schnell verwühlt. Waschen Sie Fallen, die häufig verwühlt werden, gründlich mit heissem Wasser. Lagern Sie die Fallen in einem luftdurchlässigen Behälter an einem möglichst geruchsneutralen Ort.
  • Der Einsatz Ihrer Fallen kann wesentlich optimiert werden, wenn Sie Ihre Fänge an jeder Fangstelle protokollieren und folgendes beachten:
    • Schermäuse leben im Familienverband: Männchen, Weibchen (eventuell ein zweites Weibchen) und im Sommer vier bis fünf Jungtiere.
    • Feldmäuse leben in grösseren Verbänden. Mehr als zehn gefangene Feldmäuse an einer einzigen Fangstelle sind nicht unüblich.
    • Maulwürfe leben, ausser in Paarungszeiten, allein.
  • Wenn sich Füchse in der Umgebung der Fallen aufhalten, lohnt es sich, die Fallen mit einer Schnur oder einem Draht durch das Loch im Spannhebel am Markierstab oder einem anderen Gegenstand zu sichern.

Beratungsteam