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Trauermücken sind kleine, schwarze Mücken. Die Larven ernähren sich von lebendem und totem Pflanzengewebe sowie von Pilzmyzel. Besonders bei Jungpflanzen und in Pilzkulturen können sie erhebliche Schäden verursachen. Warme, feuchte Bedingungen sowie organische Düngung begünstigen ihre Vermehrung.
Sekundärinfektionen durch pilzliche Pathogene (z. B. Pythium, Fusarium) werden begünstigt
In Pilzkulturen: direkte Schädigung des Myzels führen zu Qualitäts- und Ertragsverlust
Durch die Kombination aus frühzeitiger Kontrolle und gezielten Massnahmen lassen sich Trauermücken gut in Schach halten. Entscheidend ist, Befall rechtzeitig zu erkennen und konsequent zu handeln. So bleibt der Befallsdruck langfristig niedrig.
Jungpflanzen
Frisch getopfte Kulturen
Nur gut verrotteten Kompost verwenden
Überdosierung mit festem organischem Dünger vermeiden
Substrat geschlossen, trocken, kühl und dunkel aufbewahren
Trauermücken vermehren sich schnell: Ein Weibchen legt bis zu 200 Eier in feuchtes Substrat.
Nach wenigen Tagen schlüpfen Larven, die sich innerhalb von 10 bis 14 Tagen zur Puppe entwickeln.
Bereits 3 bis 7 Tage später schlüpfen die erwachsenen Trauermücken der neuen Generation. Die adulten Tiere leben etwa 5 bis 7 Tage.
Der Entwicklungszyklus dauert somit ungefähr 3 Wochen.