Produkte für den privaten Gebrauch sind bei Andermatt Biogarten.
Mäuse können sich schnell vermehren und sowohl auf landwirtschaftlichen Flächen als auch in Gebäuden erhebliche Schäden verursachen. Feld- und Wühlmäuse schädigen Kulturen unter anderem durch Frass an Wurzeln und Pflanzenteilen, während Hausmäuse vor allem in Gebäuden und Lagerräumen zum Problem werden. Mit unseren in der Schweiz entwickelten und hergestellten Lösungen lassen sich Mäuse gezielt und effizient bekämpfen.
Frassschäden an Karotten
Abgestorbener Apfelbaum infolge von Frassschäden an den Wurzeln
Mäusehaufen können zu verschmutztem Futter, erhöhtem Maschinenverschleiss und Mindererträgen führen.
Die in der Schweiz entwickelte topcat – Die Wühlmausfalle eignet sich zur effizienten Bekämpfung von Feld- und Wühlmäusen direkt im Gangsystem. Passendes Zubehör wie Suchstab, Lochschneider und Markierstab erleichtert das Auffinden der Gänge und den gezielten Einsatz der Falle.
Für die Mäusebekämpfung in Gebäuden eignet sich die topsnap – Die raffinierte Mausefalle. Die Tunnelfalle kann Mäuse auch ohne Köder anlocken und ermöglicht eine einfache und wirkungsvolle Bekämpfung.
Für schützenswerte Parzellen eignet sich der standby – Der Mäusezaun. Er verhindert die (Rück-)Einwanderung von Mäusen und schützt so die Parzelle langfristig vor erneutem Befall.
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Klappen Sie die nachfolgenden Bereiche auf, um mehr über die einzelnen Mäusearten und ihre Merkmale zu erfahren.
| Lateinischer Name | Arvicola Terrestris |
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| Unterarten |
Die Unterarten haben zum Teil ein sehr unterschiedliches Verhalten. |
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| Nahrung |
Liebt fleischige, saftige Wurzeln und Knollen wie Löwenzahn, Klee und Tulpenzwiebeln. Ernährt sich hauptsächlich unterirdisch. Kommt aber unter bestimmten Umstände zum Fressen auch an die Erdoberfläche. |
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| Gewicht |
Erwachsene Tiere: 60 – 110 g (Schermaus), 60 – ca. 200 g (aquaticus) |
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| Körperlänge |
12 – 20 cm |
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| Schwanzlänge |
Ca. 1/2 der Körperlänge |
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| Körperform |
Walzenförmig |
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| Kopfform |
Die Schermaus hat 4 gut sichtbare lange und gebogene biberähnliche Schneidezähne (2 oben und 2 unten, je ca. 1,5 mm breit). Stumpfe Schnauze, lange Schnauzhaare. |
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| Ohren |
Die Ohren sind fast vollständig im Fell versteckt. Die Oberseite ist meistens dunkelbraun bis graubraun. |
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| Farbe |
Die Farbe kann stark variieren. Die Tiere können schwarze Stellen aufweisen oder in seltenen Fälle ganz schwarz sein. Die Flanken sind heller. Der Bauch ist meistens hellbraun. |
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| Augen |
Gut sichtbare, kleine dunkle Augen |
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| Pfoten |
Feingliedrige Pfoten. Nicht selten fehlen ein paar Zehen oder Zehenglieder. |
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| Fortpflanzung |
Februar bis Ende Oktober (manchmal auch im Winter) |
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| Wurfgrösse |
4 – 6 Jungtiere pro Wurf |
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| Tragzeit |
21 Tage |
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| Geschlechtsreif |
Nach ca. 2 Monate |
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| Populationsdichte |
Bis ca. 1000 Tiere/ha (z. B. Jura) |
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| Winterruhe |
Keine |
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| Erdhaufen |
Sind eher flach. Die Erde ist sehr fein. Die Menge verwühlter Erde kann sehr gross sein. Die Erdhaufen sind unterschiedlich gross. |
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| Gangform |
Die Gänge der Schermaus sind ovalförmig in der vertikalen, mit einem Durchmesser von 50 – 80 mm. Häufig sind Nagespuren an den Wänden sichtbar. |
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| Grösse des Gangsystems |
40 – 70 m für eine Sippe (je nach Bodenbeschaffenheit, sozialem Druck und Nahrungsangebot). |
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| Nest |
Ein bis zwei mit Gras gepolsterte, unterirdische Nester. |
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| Vorräte |
Legt Futtervorräte an. Es sind kleine Wurzelstücklein, die, säuberlich aufgeschichtet, ganze Kammern füllen können. Die aufgeschichteten Wurzeln schlagen im Frühjahr aus. |
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| Lebensdauer |
In der freien Natur selten mehr als ein bis anderthalb Jahre. In Gefangenschaft mehrere Jahre. |
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| Arteigenes Verhalten |
Die Schermaus ist sehr ortsgebunden. Sie hat die Angewohnheit, jedes Loch in ihrem Bau innerhalb kurzer Zeit zu verstopfen (verwühlen). Sie gräbt die Gänge mit den Zähnen und verwühlt die Erde mit Pfoten und Kopf. Kann gut schwimmen und tauchen. |
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| Verursachte Schäden |
Knabbert an den Wurzeln von Bäumen (Lieblingsspeise sind M9 Unterlagen und Sorbus domesticus). Verarmung der Pflanzenvielfalt durch selektives Fressverhalten. Die verwühlten Erdhaufen und die vielen Gänge verursachen teilweise starke Unebenheiten in der Grasnarbe. |
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| Viele Folgeschäden |
Verunstaltung und Verarmung der Grasnarbe, verunreinigtes Futter, Fehlgärung im Silo, Minderung der Milchleistung bei Grossvieh, Erkrankung von Vieh, Schäden an den landwirtschaftlichen Geräten. |
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| Bekämpfung |
Die Schermaus ist relativ einfach zu fangen. Gleichzeitig können zahlreiche Fallen eingesetzt werden. Die topcat-Mausefalle garantiert ein schnelles und effektives Arbeiten. |
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| Gesundheitshinweis |
Diese Mäuseart ist Trägerin von Parasiten, bakteriellen und viralen Krankheiten, die auch den Menschen befallen können: z.B. Fuchsbandwurm, Leptospirose, Hatan Virus. Tote und lebende Tiere nur mit Handschuhen anfassen! |
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| Lateinischer Name | Talpa | |
| Unterarten | Talpa Europaea, Talpa Caeca und verschiedene andere | |
| Nahrung | Regenwürmer, Larven und Insekten. Benötigt täglich Nahrung in der Menge seines eigenen Körbergewichts. | |
| Gewicht | 50 – 130 g | |
| Kopf-Rumpflänge | 10 – 15 cm | |
| Schwanzlänge | 20 – 45 mm | |
| Körperform | Walzenförmig, sehr muskulöser Körperbau. | |
| Kopfform | Hat eine schlanke, fast rüsselartige Schnauze. Die Spitze der Nase ist manchmal ganz rot. Die Ohreingänge sind tief im Fell versteckt. Keine Ohrmuscheln. | |
| Farbe | Einheitlich schwarzes samtiges Fell ohne Strich. | |
| Augen | Sehr kleine, kaum 1 mm grosse Augen | |
| Pfoten | Die Vorderpfoten sind mächtige Grabschaufeln mit langen starken Nägeln; auch die Hinterpfoten sind ziemlich kräftig. | |
| Fortpflanzung | Paarung von Februar bis März | |
| Wurfzahl | 1 bis maxinmal 2 pro Jahr | |
| Wurfgrösse | 2 – 7 Jungtiere pro Wurf | |
| Tragzeit | Ca. 4 Wochen | |
| Geschlechtsreif | Nach einem Jahr | |
| Populationsdichte | Bis ca. 20 Tiere/ha | |
| Winterruhe | Keine | |
| Erdhaufen | Halbkugelförmig, im Unterschied zu den eher flachen, locker aufgeworfenen Erdhaufen der Wühlmäuse. Die Erde ist grobschollig. Häufig sind in den Erdhaufen 4-5 cm grosse Steine zu finden. Die Menge verwühlter Erde kann sehr gross sein, die Höhe der Erdhaufen bis zu 60 cm betragen. Die Erdhaufen sind häufig unterschiedlich gross. Meistens liegt der Gang vertikal unter dem Erdhaufen. | |
| Gangform | Die Gänge sind flachoval, ca. 6 cm breit, und meistens liegt lockere Erde herum. Von der Decke hängen braune Wurzelreste herunter. Die Gänge verlaufen über mehrere Niveaus und sind selten über längere Strecken auf gleicher Höhe angelegt. | |
| Grösse des Gangsystems | 200 – 300 m pro Tier. Ziehen in einen Maufwurfbau Schermäuse ein, gräbt der Maufwurf häufig weitere neue Gänge. | |
| Nest | Ein bis zwei unterirdische mit Gras und Laub gepolsterte Nester. | |
| Vorräte | Legt Futtervorräte in Form von Regenwürmern an, die durch Biss gelähmt wurden. Manchmal Bildung von ganzen Regenwürmerkugeln. Häufig vergisst der Maulwurf im Laufe der Zeit diese Vorräte. | |
| Lebensdauer | In der freien Natur bis zu 5 Jahre. Es sind vor allem die Jungtiere, die von Raubvögeln und vom Verkehr bedroht sind. | |
| Arteigenes Verhalten | Der Maulwurf macht in regelmässigen Abständen Löcher im Bau. Nicht selten fängt man erst einen Maulwurf, dann eine Schermaus oder eine Feldmaus. Der Maulwurf leistet für diese beiden Mäusearten wichtige Vorarbeit. | |
| Verursachte Schäden | Macht kaum Schäden an Pflanzen. Unter Umständen aber untergräbt der Maulwurf auf der Suche nach Nahrung die Erde so stark, dass die Bodenhaftung der Pflanzen beeinträchtigt wird und Wachstumsdepressionen ausgelöst werden. Die verwühlten Erdhaufen und die viele Gänge verursachen zum Teil auch starke Unebenheiten in der Grasnarbe. | |
| Viele Folgeschäden | Verunstaltung der Grasnarbe, verunreinigtes Futter, Fehlgärung im Silo, Werkzeugschäden. | |
| Bekämpfung | Der Maulwurf ist sehr schwierig zu fangen. Er verwühlt sehr häufig die gestellten Fallen. | |
| Gesundheitshinweis | Tote oder lebende Tiere nur mit Handschuhen anfassen! | |
| Lateinischer Name | Mus musculus domesticus |
| Nahrung | Hausmäuse sind Allesfresser; eine besondere Vorliebe haben sie für Getreide und Getreideerzeugnisse. Nahrungsaufnahme ca. 3–5 g pro Tag. Können mehrere Tage ohne Wasseraufnahme überleben. |
| Gewicht der erwachsenen Tiere | 15 – 30 g |
| Kopf-Rumpflänge | 7 – 11 cm |
| Schwanzlänge | Ca. 100% der Körperlänge |
| Äussere Merkmale | Spitze Schnauze mit langen Tasthaaren, gespaltene Oberlippen und relativ grosse, unbehaarte Ohren. Die Augen sind relativ klein und schwarz. Mäusetypische Zahnformel mit zwei Paar Schneidzähnen, die kontinuierlich nachwachsen. |
| Farbe | Die Fellfärbung ist sehr variabel. Oberseite bräunlich grau bis grauschwarz. Ältere Tiere können rötlich braun werden. Bauchseite deutlich abgesetzt mit heller Färbung. |
| Pfoten | Sehr feingliedrige Pfoten. |
| Fortpflanzung | Hausmäuse können sich das ganze Jahr über fortpflanzen, solange die Temperaturen in den Überwinterungsquartieren nicht zu stark sinken. |
| Wurfzahl | Weibchen sind wenige Stunden nach der Geburt bereits wieder befruchtungsbereit. Somit kann ein Weibchen über das ganze Jahr hindurch jeden Monat Jungtiere zur Welt bringen. |
| Wurfgrösse | 5 – 6 Jungtiere pro Wurf |
| Tragzeit | Ca. 3 Wochen |
| Geschlechtsreif | Weibchen und Männchen ab ca. 6 Wochen |
| Populationsdichte | Unter günstigen Bedingungen (Nahrungsangebot, Konkurrenzsituation) kann sich innerhalb kurzer Zeit eine bedeutsame Mäusepopulation aufbauen. Wird diese zu dicht, wird die Fortpflanzung gedrosselt. |
| Winterruhe | Keine |
| Nest | Nest aus verschiedenen Materialien: Papier, Wolle, Stroh etc. |
| Vorräte | Selbst angelegte Vorratslager findet man bei Hausmäusen nicht. Sie ernähren sich primär von den Vorräten der Menschen. |
| Lebensdauer | Hängt stark von äusseren Bedingungen ab (Feinddruck, Nahrungsangebot etc.). Lebenserwartung ab Geburt ca. 100 Tage. Unter günstigen Lebensbedingungen drei bis vier Jahre. |
| Verhaltensmerkmale | Gehör- und Geruchssinn sind die wichtigsten Sinne. Exzellente Kletterer, können etwa 30 cm weit/hoch springen. Siedeln sich dort an wo Nahrung vorhanden ist. Bevorzugt menschliche Siedlungen. Ablage von Harn und Kot (bis 8 mm lang) auf begangenen Wegen und an Frassplätzen, bis zu 100 Kot-«Böhnchen» pro Tag. |
| Verursachte Schäden | Verunreinigung von Räumen, Lebens- und Futtermitteln durch Kot und Urin. Annagen von Nahrungsmitteln, Vorräten, Einrichtungsgegenständen etc. Kabelverbisse können Brände und Maschinenschäden verursachen. Übertragung von Krankheitserregern auf Mensch, Haus- und Nutztiere. |
| Bekämpfung | Hausmäuse lassen sich mit vergifteten Ködern (Blutgerinnungshemmer) kontrollieren. Da jedoch viele Populationen bereits gegen gewisse Wirkstoffe Resistenzen entwickelt haben, ist die Bekämpfung mit Fallen empfohlen. Die topsnap-Falle ist dank ausgeklügelter Mechanik eine besonders anwenderfreundliche und effiziente Falle zur gezielten Mäusebekämpfung im Indoor-Bereich. |
| Gesundheitshinweis | Diese Mäuseart ist Trägerin von Parasiten, bakteriellen und viralen Krankheiten, die auch den Menschen befallen können. Tote oder lebende Tiere nur mit Handschuhen anfassen! |